Soul Power in Kinshasa

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Zum Abschied von Muhammad Ali hier eine Doku, deren Material 1974 im Rahmen des “Rumble in the Jungle” von Ali gegen Foreman entstand – und sich rein um das dem Kampf voraus gehende, mit musikalischen Schwergewichten besetzte Festival dreht.

Während der ebenfalls unbedingt sehenswerte “When We Were Kings” die Geschehnisse rund um den in Afrika ausgetragenen Fight beschreibt, legt “Soul Power” von Jeff Levy-Hinte (der bereits den Schnitt des ersten Filmes besorgte) den Fokus auf ein zweitägiges Musik-Event, das sechs Wochen vor dem Sieg Alis gegen Foreman über die Bühne ging.

James Brown, Bill Withers, Miriam Makeba, B.B. King oder die Fania All-Stars mit Celia Cruz gehören zu dem runden Dutzend Acts, von denen jeweils ein Stück in voller Länge zu sehen und zu hören ist. Mein persönliches Highlight ist die Performance der Band des kongolesischen Stars Tabu Ley ab 1h18m – was für ein Sound, was für eine Show!

Dazu gibt es viele Eindrücke aus dem Backstage, aus Flugzeugen, Bussen und natürlich dem Kinshasa der 70er Jahre. Muhammad Ali selbst ist hier nicht so oft zu sehen, hat aber dennoch die für ihn typischen Auftritte: schlau und wortgewaltig und in-your-face. RIP.